Skoliose

Eine Skoliose ist eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule (von vorne oder hinten betrachtet) mit der auch eine Verdrehung einhergeht. In 90% der Fälle handelt es sich um eine idiopathische Verkrümmung, d.h. die Entstehungsursache ist nicht bekannt. Und von diesen idiopatschischen Skoliosen sind 90% adoleszente Skoliosen, d.h. sie bilden sich im Alter von 10-18 Jahren aus. Die Skoliose beginnt schleichend, zu Beginn meist ohne Probleme. Schmerzen treten eventuell erst später auf. Eine Früherkennung ist wichtig, damit sie therapeutisch behandelt werden kann. Korsett
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Die idiopathische Adoleszenten-skoliose ist eine dreidimensionale Verkrümmung der wachsenden Wirbelsäule.
  • mit einer seitlichen Verbiegung (von hinten gesehen)
  • einer Abflachung (von der Seite gesehen) und
  • einer Verdrehung (von oben gesehen)

Fakten

  • Der Grund der Entstehung ist unklar (idiopathisch).
  • Es entsteht eine Muskeldisbalance.
  • Die Skoliose kommt bei Mädchen 4 x häufiger vor als bei Knaben und wird meist im pubertären Wachstumsschub (Adoleszenz) erstmals bemerkt.
  • Jedes 200ste 16-jährige Mädchen zeigt eine Krümmung von mehr als 20 Grad.
  • Manchmal liegt eine Häufung von Skoliosen in einer Familie vor (genetisch).
  • Schmerzen sind selten und bei milden Formen nicht häufiger als bei einem geraden Rücken.

Je nach Art der Verkrümmung kann die Skoliose zu einer Asymmetrie der Schultern (Schulterhochstand), des Brustkorbs (Rippenbuckel), der Taille, zu einem Vorstehen der Lendenmuskulatur (Lendenwulst) und auch zu einer Schiefstellung des Beckens führen.

Eine idiopathische Skoliose führt nicht zur Lähmung und hat erst bei sehr starken Verkrümmungen Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit.

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